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erstellt am: 21.11.2011

 

Neue Arbeitsgruppe der Gesundheits- und Pflegekonferenz des Kreises 
Kommunale Offensive METtmann gegen multiresistente Erreger  

KREIS METTMANN. Unter den multiresistenten Erregern (MRE) tritt am häufigsten MRSA (Abkürzung für Methicillin–resistenter Staphylococcus aureus) auf. Bei MRSA handelt es sich um einen Keim, der häufig im Zusammenhang mit einer stationären medizinischen Behandlung eine Rolle spielt und für den es aufgrund der Unwirksamkeit vieler Antibiotika meist keine effektive Therapie gibt.
Die jährliche Zahl der in deutschen Kliniken erworbenen Infektionen wird auf 400.000 bis 600.000 geschätzt, etwa 1.500 bis 4.500 Todesfälle sind auf diese Infektionen zurückzuführen. Dabei gilt eine Vielzahl der Infektionen durchaus als vermeidbar.
International gilt als Hauptursache für die Entstehung multiresistenter Erreger der unkritische Einsatz von Antibiotika in Kombination mit unzureichender Hygiene.
Die Gesundheits- und Pflegekonferenz des Kreises Mettmann hat jetzt auf Vorschlag des Gesundheitsamtes eine kommunale Offensive gegen MRE gestartet. In der eingesetzten Arbeitsgruppe KOMET MRE (Kommunale Offensive METmann contra Multiresistente Erreger) sollen die in Frage kommenden Dienste, Fachkräfte und beteiligten Institutionen (Krankenhäuser, niedergelassene Ärzte, ambulante Pflegedienste, Krankenkassen, Senioren- und Pflegeheime, Rettungsdienste, nicht-akademische Heilberufe etc.) weitergehende Verfahren und Absprachen in dieser nur in gemeinsamer Anstrengung zu bekämpfenden Problematik vorbereiten und vereinbaren. Das Gesundheitsamt hofft, bis Ende des Jahres Mitglieder zur Mitarbeit in der Arbeitsgruppe gewinnen zu können. Die Arbeitsgruppe hat den Auftrag, möglichst bis Ende 2013 bereichsübergreifende Vorgaben bzw. Leitfäden für die Behandlung, Hygiene und Pflege von Patienten mit multiresistenten Erregern zu entwickeln und diese der Gesundheits- und Pflegekonferenz vorzulegen. Diese sollen dort möglichst im Konsens verabschiedet und den unterschiedlichen Institutionen zur Beachtung empfohlen werden.
Weitere Hintergründe sind in den Sitzungsunterlagen der Gesundheits- und Pflegekonferenz des Kreises Mettmann vom 9. November nachzulesen, die auf der Homepage des Kreises unter www.kreis-mettmann.de zu finden sind.

Herausgeber:
Pressestelle des Kreises Mettmann

Mail: Presse@kreis-mettmann.de

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