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120 Teilnehmer bei Fachtagung zum Thema "Gewalt an Kindern"

"Runder Tisch gegen häusliche Gewalt" hatte ins Kreishaus eingeladen
Landrat Thomas Hendele, Birgit Köppe-Gaisendrees, Karin Peglau, Kreis-Gleichstellungsbeauftragte Sandra Leu, Stephan Wischnewski und Kreisdirektor Martin M. Richter
(v.l.) Landrat Thomas Hendele, Birgit Köppe-Gaisendrees von der Kinderschutzambulanz Remscheid, Opferschutzbeauftragte Karin Peglau, Kreis-Gleichstellungsbeauftragte Sandra Leu, Jugendamtsleiter Stephan Wischnewski und Kreisdirektor Martin M. Richter

KREIS METTMANN. In den vergangenen Jahren haben die Akteurinnen und Akteure des Runden Tisches gegen häusliche Gewalt im Kreis Mettmann eine ganze Reihe von Fachveranstaltungen zu verschiedenen Themen und Problemstellungen organisiert, wie zum Beispiel Frauen als Opfer häuslicher Gewalt, die Opferrolle der Kinder, die ärztliche Dokumentation von körperlicher und sexualisierter Gewalt an Frauen und Kindern sowie Konzepte für die Arbeit mit Tätern häuslicher Gewalt.
In seiner diesjährigen Fachtagung am Mittwoch (28. November) befasste sich der Runde Tisch mit dem Thema "Gewalt an Kindern – Wahrnehmen, erkennen, handeln!"
Eingeladen waren Vertreter verschiedenster Einrichtungen und Institutionen, in denen Kinderschutz von Bedeutung ist. Zwar ist das Thema nicht neu, aber leider nach wie vor aktuell. Die Resonanz auf die Einladung machte jedenfalls deutlich, wie sehr das Thema die Gemüter bewegt. Über 120 Teilnehmer, darunter viele Beschäftigte aus Kindergärten und Grundschulen, begrüßte Landrat Thomas Hendele im bis auf den letzten Platz besetzten großen Sitzungssaal im Kreishaus.
Auch im Kreis Mettmann sei festzustellen, dass selbst Menschen, die beruflich mit Kindern arbeiten, nicht immer frühzeitig die Anzeichen von Gewalt bei den betroffenen Kindern richtig einschätzen, zeigte sich Hendele besorgt.
Nach einem Impulsreferat zur Einführung in das Thema durch die Opferschutzbeauftragte der Kreispolizeibehörde, Karin Peglau, schilderte die Leiterin der Ärztlichen Kinderschutzambulanz Bergisch Land am Sana-Klinikum Remscheid, Birgit Köppe-Gaisendrees, eindrucksvoll ihre Erfahrungen mit den Auswirkungen von häuslicher Gewalt auf Kinder.
Einen Einblick in die Arbeit der Jugendämter gab schließlich der Leiter des Jugendamtes der Stadt Mettmann, Stephan Wischnewski.
Landrat Thomas Hendeles eindringlicher Appell an die Tagungsteilnehmer lautete: "In Zusammenarbeit mit den Jugendämtern ist jede und jeder von uns gefordert ist, noch aufmerksamer und sensibler auf das Leid von Kindern zu reagieren." Ansprechpartner in allen Städten des Kreises hat der Kreis in einer Broschüre aufgelistet, die demnächst auch kreisweit an Schulen, Kitas und andere Einrichtungen verteilt wird.

 

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