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Internationale Auftaktkonferenz im Neanderthal Museum  
Eiszeitliches Kulturerbe vernetzen und vermarkten  

NEANDERTHAL. Durch die gesellschaftlichen Veränderungen im Zuge der Globalisierung stehen Fragen nach der Herkunft des Menschen, der Entwicklung von Kultur und seinen gesellschaftlichen Wurzeln verstärkt im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Daraus resultiert quer durch Europa auch ein stetig zunehmendes touristisches Interesse am Besuch kulturell bedeutender Stätten.
Solche touristischen Anziehungspunkte sind auch Orte mit bedeutendem eiszeitlichem Kulturerbe. Besucherfrequenz und -profile an diesen Orten sind bisher weder unter touristischen Aspekten untersucht worden noch besteht eine fachliche Verbindung zwischen den Orten oder ein Erfahrungsaustausch. Manche der Orte liegen in klassischen, internationalen Tourismusregionen, andere werden vor allem durch regionale Tagestouristen frequentiert. Die touristischen Attraktionen und Angebote an den verschiedenen Orten sind unterschiedlich. Auch die Strategien zur Konservierung und Präsentation des kulturellen Erbes folgen unterschiedlichen Konzepten.
Im Rahmen eines Verbundprojektes “Pleistocene People and Places“ soll das touristische und fachliche Potential dieser Orte für ein europäisches Publikum erschlossen werden und zugleich dem fachlichen Austausch zwischen den Institutionen dienen. Das Netzwerk soll die wichtigsten pleistozänen Fundstellen mit angegliederten Museen oder Besucherzentren in Europa umfassen und diese Orte über ein Webportal nach außen kommunizieren.
Auf der Basis des Verbundprojektes könnten zukünftig weitere Projekte entwickelt werden. Die Stiftung Neanderthal Museum plant, gemeinsam mit der "projekt2508 Kultur- und Tourismusmarketing GmbH", das Netzwerk zu koordinieren.
Zu einer zweitägigen Auftaktkonferenz werden am Wochenende (13. bis 15. Oktober) Vertreter von Einrichtungen und Institutionen aus ganz Europa – u.a. aus Frankreich, Belgien, England, Italien, Spanien, Portugal, Ungarn und Deutschland – erwartet. Während der Konferenz sollen in einem ersten Schritt sowohl touristische Erfahrungen als auch Erfahrungen beim „Site-Management“ ausgetauscht werden. Ziel ist, während der Tagung ein Konzept für den Aufbau des Netzwerkes zu entwickeln. Die Tagung wird unterstützt durch die Neanderthaler-Gesellschaft e.V. und das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes NRW.

Neanderthal Museum, Talstraße 300, 40822 Mettmann, Tel. 02104/97970; Internet: www.neanderthal.de; e-Mail: museum@neanderthal.de; Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags, 10 bis 18 Uhr; Eintritt 9 Euro für die Dauerausstellung (inkl. Neanderthaler-Fundort), 7 Euro für die Sonderausstellung, Kombiticket 11 Euro. Ermäßigungen für Gruppen, Familien, Kinder, Studenten, Behinderte.
Partner der www.erlebnismuseen.de

 

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