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Konzept zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes  
Gewerbe- und IndustrieflächenKonzept für den Kreis Mettmann  

KREIS METTMANN. Die Bezirksregierung Düsseldorf stellt zurzeit den neuen Regionalplan (Nachfolger des GEP 99) auf, der die Rahmenbedingungen für die wirtschaftliche Entwicklung des Kreises Mettmann und seiner Städte für die nächsten 15 Jahren schafft. Unter anderem wird darin festgelegt, wo künftig gewerbliche Reserveflächen planerisch gesichert werden sollen. Aber die Bezirksregierung verpflichtet die Kommunen im Regionalplangebiet auch zum sparsamen Umgang mit der Fläche. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, dass die kreisangehörigen Städte ihren Flächenverbrauch kritisch hinterfragen.
"Die politische Forderung nach der Reduzierung des Flächenverbrauches muss allerdings mit dem Bedarf nach einem ausreichenden qualitativen Gewerbe- und Industrieflächenangebot in Einklang gebracht werden, das sowohl die Ansiedlung von neuen Unternehmen als auch Entwicklungsperspektiven für bereits bestehende Betriebe im Kreis Mettmann weiterhin ermöglicht. Denn Unternehmen leisten einen erheblichen Beitrag zum Wohlstand ihrer Städte", erklärt Dr. Udo Siepmann, Hauptgeschäftsführer der IHK Düsseldorf.
Der Kreis Mettmann und die IHK haben deshalb eine Planungsgemeinschaft aus Dortmund, bestehend aus den Büros StadtRaumKonzept GmbH, Büro für Gewerbe- und Freiraumplanung von Prof. Gerd Hennings sowie dem Institut für Raumforschung und Immobilienwirtschaft damit beauftragt, ein Gewerbe- und IndustrieflächenKonzept (GeKo) für den Kreis Mettmann zu erstellen. Ziel ist es, genaue Kenntnisse über die Flächenverbräuche der letzten Jahre, die aktuellen und die zu erwartenden Bedarfe, die Potenziale und die Qualität der bisher in den jeweiligen Flächennutzungsplänen und im Regionalplan ausgewiesenen Flächen zu erhalten. Das Konzept wird in enger Abstimmung mit den Wirtschaftsförderungen und Planungsämtern der kreisangehörigen Städte erarbeitet, so dass die jeweiligen kommunalen Besonderheiten Eingang in das Konzept finden. Die Projektlaufzeit ist für ein Jahr angesetzt. Für die kreisangehörigen Städte fallen keine Kosten an.
Die Endergebnisse sollen eine Diskussionsgrundlage zur Ausweisung von gewerblichen Reserveflächen im neuen Regionalplan sein.
„Es ist extrem wichtig, den kreisangehörigen Städten einen Handlungsspielraum für die nächsten Jahre zu verschaffen. Nur wenn sie ausreichend marktfähige und qualitativ hochwertige Flächen vorhalten können, können sie eine erfolgreiche Standortpolitik und -entwicklung betreiben und so konkurrenzfähig und attraktiv bleiben“, betont Landrat Thomas Hendele.
Momentan ist die Planungsgemeinschaft mit der Erhebung und Auswertung der relevanten Daten beschäftigt. Dabei werden alle bestehenden Gewerbeflächen, die Reserven sowie die Potenziale erhoben und ausgewertet. In einem ersten Schritt werden zunächst mittels Auswertung von Planungsunterlagen (Regional-, Flächennutzungs- sowie Bebauungspläne) sowie des Flur- und Gebäudekatasters freie Flächen in Gewerbe- und Industriegebieten (Bestandsflächen), im GIB (Bereiche für gewerbliche und industrielle Nutzung) oder ASB (Allgemeiner Siedlungsbereich (Reserveflächen) sowie im bisher unbeplanten Freiraum (Potenzialflächen) identifiziert und in einem zweiten Schritt mittels einer Luftbild-Analyse überprüft bzw. weiter qualifiziert. Die Standorte werden zur Datenaktualisierung und -ergänzung vor Ort besichtigt. Diese Erhebung soll bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Parallel dazu wird eine Wirtschaftsstrukturanalyse durchgeführt, die auf statistischen Daten, aber auch Gesprächen mit den Wirtschaftsförderern der kreisangehörigen Städte beruht.
Erste Ergebnisse sind Anfang 2012 zu erwarten. Das Gesamtkonzept soll bis zum Sommer 2012 fertig gestellt werden.

hinten:  Dr. Udo Siepmann, Hauptgeschäftsführer der IHK Düsseldorf Thomas Hendele, Landrat des Kreises Mettmann; vorne: Professor Gerd Hennings, Büro für Gewerbe- und Freiraumplanung, Dortmund, Michael Heinze, Institut für Raumforschung und Immobilienwirtschaft, Dortmund, Sebastian Siebert, Projektleiter, Büro StadtRaumKonzept GmbH, Dortmund

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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