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Wanderausstellungen des Neanderthal Museums  
Ausstellung zu mieten  


NEANDERTAL. Seit Bestehen des Neanderthal Museums in Mettmann konnten die Besucher neben der Dauerausstellung zahlreiche Sonderausstellungen zu den unterschiedlichsten Bereichen rund um das Thema Evolution bewundern. Einige der Ausstellungen wurden mit Exponaten aus der ganzen Welt zusammengestellt, andere kann das Neanderthal Museum sein Eigen nennen. Die erfolgreichsten Ausstellungen des Museums stehen auch anderen Museen zur Ausleihe zur Verfügung. Darunter „Ötzi – der Mann aus dem Eis“. Zum 20. Mal jährte sich in diesem September der Fund der ältesten vollständig erhaltenen Mumie der Welt. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht eine von GEO beauftragte lebensechte Figur des Ötzi samt Kleidung und Ausrüstung. „Ötzi – der Mann aus dem Eis“ war bereits im Historischen Zentrum Hagen, in Wangen am Bodensee, in Freiburg, Hattingen und Mulhouse (Frankreich) zu sehen. Noch bis zum 31. Oktober macht die Ausstellung in der Arche Nebra in Sachsen-Anhalt Station.
Ebenfalls zu mieten ist die Wanderausstellung „Galgen, Rad und Scheiterhaufen“. Pranger, Galgen, Rad und weitere Exponate laden dazu ein, sich mit einem düsteren Kapitel der Geschichte auseinanderzusetzen. Mit Hilfe archäologischer, anthropologischer, historischer und volkskundlicher Quellen geht diese Ausstellung spannenden Fragen zur mittelalterlichen und neuzeitlichen Gerichtsbarkeit nach. Die Wanderausstellung „Galgen, Rad und Scheiterhaufen – Einblicke in Orte des Grauens“ ist eine Kooperation des Neanderthal Museums mit amnesty international sowie dem Archäologischen Freilichtmuseum Oerlinghausen. Nachdem die Ausstellung bereits nach Erfurt ausgeliehen war, ist sie ab Januar im Sepulkralmuseum Kassel zu sehen.
Eine weitere Ausstellung des Neanderthal Museums heißt „Bilder im Dunkeln – Höhlenkunst der Eiszeit“. Diese zeigt den Besuchern unterirdische Bilderwelten, die heute nur wenigen Menschen zugänglich sind. Die eiszeitliche Höhlenkunst Europas ist eine der bedeutendsten Quellen der abendländischen Kultur. Die Wandmalerei, ihre Komposition und Farbigkeit eröffnet eine ganz andere Perspektive auf den frühen Menschen. Gerade die Kunst der „tiefen Höhlen“, weit unter der Erde gelegen und nur unter erschwerten Bedingungen zugänglich, übt eine einzigartige Faszination auf den Betrachter aus. Grundlage der Ausstellung ist die 3.000 Bilder umfassende Dia-Sammlung des Bühnenbildners und Fotografen Heinrich Wendel. Auf seinen Reisen in Spanien und Frankreich gelang es ihm, bis an die Höhlenheiligtümer vorzudringen, die eigentlich nur Wissenschaftlern offen stehen. Die Ausstellung konnte bereits im Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg, im Naturhistorischen Museum Wien, im Museum für Natur und Umwelt in Lübeck, in Meppen, Wilnsdorf, Haderslev (Dänemark) und Bautzen bewundert werden. Nachdem die Bilder zuletzt im Rahmen der „Giganten der Eiszeit“ in Garding präsentiert wurden, werden sie im nächsten Jahr nach Bielefeld ziehen.
Die Ausstellung EVOLUTIonTOUR, ein Projekt der Stiftung Neanderthal Museum und der NRW-Stiftung Natur Heimat Kultur, zeigt, wie Evolution funktioniert. Untergebracht in zwei Überseecontainern tourt die Ausstellung seit 2009 zu verschiedenen Standorten in Nordrhein-Westfalen. Durch interaktive Installationen erhalten die Besucher Einblicke in die zentralen Mechanismen der Evolution. Vielfalt, Sexualität, Zufall und Mutation werden auf spielerische Weise erklärt. Was ist biologisch gesehen Fitness, was ist Erfolg und welche Arten sind überhaupt erfolgreich? Welche Rolle spielt die Partnerwahl bei der Vererbung? Mit unterhaltsamen, spielerischen Ausstellungsobjekten wird diesen Fragen nachgegangen. Die Besucher können beispielsweise den Urknall hören, die Zeit rückwärts drehen, oder Bakterien bei der Evolution beobachten. Die EVOLUTIonTOUR lädt ein, die Mechanismen der Evolution im wahrsten Sinne des Wortes zu begreifen. Speziell für Schulklassen gibt es Begleitmaterial, das eine Integration der Evolutions-Container in den Unterricht ermöglicht. Neben den Stationen Köln, Jülich, Wülfrath und Wiehl waren die Evolutionscontainer auch auf dem diesjährigen NRW-Tag und Deutschlandfest in Bonn zu sehen.
Weitere Informationen zur Buchung der Ausstellungen sind bei Bärbel Auffermann, Tel. 02104/979713, auffermann@neanderthal.de, erhältlich.

 

Neanderthal Museum, Talstraße 300, 40822 Mettmann, Tel. 02104/97970; Internet: www.neanderthal.de; e-Mail: museum@neanderthal.de; Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags, 10 bis 18 Uhr; Eintritt 9 Euro für die Dauerausstellung (inkl. Neanderthaler-Fundort), 7 Euro für die Sonderausstellung, Kombiticket 11 Euro. Ermäßigungen für Gruppen, Familien, Kinder, Studenten, Behinderte.
Partner der www.erlebnismuseen.de

 

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Telefon: 02104_99_1074
Telefax: 02104_73855
Mail: Presse@kreis-mettmann.de

 

 

 

 

 

 

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