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Vortrag im Neanderthal Museum    
Von Macht und Mord    

NEANDERTAL. Im Rahmen der Sonderausstellung "Galgen, Rad und Scheiterhaufen – Einblicke in Orte des Grauens" (zu sehen bis 27. Juni), veranstaltet das Neanderthal Museum in Mettmann eine Vortragsreihe, die unterschiedliche Aspekte mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Justiz beleuchtet.
Am Mittwoch, 17. März, ist Dr. Stefan Leenen vom Westfälischen Museum für Archäologie, Herne, mit seinem Vortrag "Von Macht und Mord: Friedrich von Isenberg und der Kölner Erzbischof" im Neandertal zu Gast.
Am 7. November 1225 kam der Kölner Erzbischof Engelbert bei einem Überfall in der Nähe von Gevelsberg ums Leben. Die genauen Umstände dieses Ereignisses, das damals das Reich erschütterte, sind bis heute ungeklärt. Die Hintergründe der Tat und die Motive und Täter bleiben bei diesem historischen Kriminalfall weitgehend im Dunklen.
Die Folgen des Überfalls waren einschneidend für die Ruhrregion. Die politischen Verhältnisse wurden im Zuge der Verfolgung der Schuldigen umgewälzt, Adlige verloren ihren Besitz, andere gewannen diesen hinzu. Mächtige Burgen wurden zerstört und neue gebaut. Grafen, Herren und Dienstleute wurden verurteilt und hingerichtet. Einige der damals angestoßenen Veränderungen haben bis heute Spuren in der Region hinterlassen.
Anlässlich der großen Mittelalterausstellung „AufRuhr 1225! Ritter, Burgen und Intrigen“ im Archäologie-Museum in Herne wurde diese spannende Geschichte aufgegriffen und die Tat, ihre Begleitumstände und Folgen neu beleuchtet. Dr. Stefan Leenen ist der wissenschaftliche Projektleiter der Ausstellung.
Sein Vortrag "Von Macht und Mord" am Mittwoch, 17. März, im Neanderthal Museum beginnt um 19 Uhr. Karten gibt es für 5 Euro im Vorverkauf an der Museumskasse. Auf Wunsch ist auch Postversand möglich (zzgl. 4,90 Euro Versandkosten), Kartenbestellung unter Tel. 02104/979712 oder E-Mail schiller@neanderthal.de.
Wer möchte, kann übrigens auch gleich das komplette noch anstehende Vortragspaket zur Sonderausstellung für insgesamt 10 Euro buchen. Dazu gehören neben "Von Macht und Mord" noch die Vorträge "Mit den Waffen der Justiz: Strafe und 'arme Sünder' in Mittelalter und früher Neuzeit" von Dr. Stephanie Marra aus Dortmund (28. April) und "Das Scheiterhaufenexperiment" von Dr. Jan Graefe, Jana Hugler und Claudia Pingel vom Neanderthal Museum (9. Juni).

Neanderthal Museum, Talstraße 300, 40822 Mettmann, Tel. 02104/97970; Internet: www.neanderthal.de; e-Mail: museum@neanderthal.de; Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags, 10 bis 18 Uhr; Eintritt 9 Euro für die Dauerausstellung (inkl. Neanderthaler-Fundort), 7 Euro für die Sonderausstellung, Kombiticket 11 Euro. Ermäßigungen für Gruppen, Familien, Kinder, Studenten, Behinderte.
Partner der www.erlebnismuseen.de

 

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