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Vortrag im Neanderthal Museum  
Hexen im Rheinland  

NEANDERTAL. Im Rahmen der Sonderausstellung "Galgen, Rad und Scheiterhaufen – Einblicke in Orte des Grauens" (zu sehen vom 20. Februar bis 27. Juni), veranstaltet das Neanderthal Museum in Mettmann eine Vortragsreihe, die unterschiedliche Aspekte mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Justiz beleuchtet.
Zum Auftakt der Reihe gibt am Mittwoch, 24. Februar, Dr. Thomas Becker von der Universität Bonn einen Einblick in die Zeit, in der auch das Rheinland Schauplatz von Hexenverfolgungen war.
Im späten Mittelalter und vor allem zu Beginn der Neuzeit im 16. und 17. Jahrhundert wurde Mitteleuropa von mehreren Wellen umfangreicher Hexenverfolgungen geschüttelt. Eine der Kernzonen dieser Verfolgungen innerhalb Deutschlands war das Rheinland, insbesondere die Gegend zwischen Rhein und Mosel. Selbst wenn das Bergische Land eher selten von diesen Erscheinungen betroffen worden ist, so weisen der früheste Prozess in Ratingen im späten 15 Jahrhundert ebenso wie der letzte Prozess in Gerresheim im 18. Jahrhundert auch auf den rechtsrheinischen Raum.
Der Vortrag von Dr. Thomas Becker widmet sich der räumlichen und zeitlichen Verteilung der Hexenprozesse im Rheinland, er fragt nach Akteuren und Hintergründen. An Beispielen wie den Geschehnissen in Siegburg oder in Rheinbach sollen die Funktionsmechanismen dieser frühneuzeitlichen Menschenverfolgung erläutert werden.
Der Referent, Dr. Thomas Becker, ist Archivar an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn und Lehrbeauftragter an der Abteilung Landesgeschichte im Bonner Institut für Geschichtswissenschaft. Seit über 20 Jahren hat er sich in zahlreichen Publikationen und Vorträgen dem Thema der rheinischen Hexenverfolgung gewidmet.
Sein Vortrag "Hexen im Rheinland" am Mittwoch, 24. Februar, im Neanderthal Museum beginnt um 19 Uhr. Karten gibt es für 5 Euro im Vorverkauf an der Museumskasse. Auf Wunsch ist auch Postversand möglich (zzgl. 4,90 Euro Versandkosten), Kartenbestellung unter Tel. 02104/979712 oder E-Mail schiller@neanderthal.de.
Wer möchte, kann übrigens auch gleich die komplette vierteilige Vortragsreihe zur Sonderausstellung für insgesamt 10 Euro buchen. Dazu gehören neben "Hexen im Rheinland" noch die Vorträge "Von Macht und Mord: Friedrich von Isenberg und der Kölner Erzbischof" von Dr. Stefan Leenen aus Herne (17. März), "Mit den Waffen der Justiz: Strafe und 'arme Sünder' in Mittelalter und früher Neuzeit" von Dr. Stephanie Marra aus Dortmund (28. April) und "Das Scheiterhaufenexperiment" von Dr. Jan Graefe, Jana Hugler und Claudia Pingel vom Neanderthal Museum (9. Juni).

Neanderthal Museum, Talstraße 300, 40822 Mettmann, Tel. 02104/97970; Internet: www.neanderthal.de; e-Mail: museum@neanderthal.de; Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags, 10 bis 18 Uhr; Eintritt 9 Euro für die Dauerausstellung (inkl. Neanderthaler-Fundort), 7 Euro für die Sonderausstellung, Kombiticket 11 Euro. Ermäßigungen für Gruppen, Familien, Kinder, Studenten, Behinderte.
Partner der www.erlebnismuseen.de

 

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