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Bewegungs- und verhaltensauffällige Kinder ganzheitlich fördern 
Psychomotorik-Konzept begeistert Erzieherinnen 

KREIS METTMANN. Die wachsende Zahl bewegungs-, verhaltens- und dadurch entwicklungsauffälliger Kinder erfordert den Einsatz effektiver Konzepte. Vor allem für Kinder, die einen Förderbedarf und (noch) keinen Therapiebedarf haben, sind zu wenig qualifizierte Angebote vorhanden.
"LOTT JONN", die Initiative des Kreises Mettmann für Kinder- und Jugendgesundheit, arbeitet deshalb in Kooperation mit Sportvereinen, dem KreisSportBund Mettmann e.V., Kindertageseinrichtungen und anderen Institutionen daran, die Entwicklung von Kindergartenkindern mit Förderbedarf zu unterstützen, indem ein psychomotorischer Ansatz verfolgt wird. Die Psychomotorik geht von dem engen Wechselspiel zwischen geistig-seelischen und körperlich-motorischen Prozessen aus und wirkt über das Medium Bewegung persönlichkeitsbildend. Sie beeinflusst mit ihrem ganzheitlichen Ansatz durch spezielle Intervention die Entwicklungsförderung bei Kindern und Jugendlichen positiv.
In einer Weiterbildungsveranstaltung mit dem Titel "Auffällig – na und! Kinder mit besonderem Bedarf fördern" brachte LOTT JONN jetzt die Idee der Psychomotorik 18 Erzieherinnen aus dem Kreisgebiet nahe. In Theorie und Praxis wurde den Erzieherinnen vermittelt, wie sie im Kindergartenalltag bewegungs- und verhaltensauffällige Kinder in ihrer Entwicklung sinnvoll unterstützen können. "Ich habe nun viele Anregungen und Möglichkeiten, wie ich konkret mit Kindern umgehe, die mir auffallen und mir Sorgen bereiten. Diese Erkenntnisse werde ich auch meinen Kolleginnen vermitteln, damit wir alle in unserer täglichen Arbeit davon profitieren", resümiert eine Erzieherin.
Den beiden Referentinnen, Caterina Schäfer vom Psychomotorischen Förderzentrum Fluvium aus Dortmund und Heide Förster vom LOTT-JONN-Team des Kreisgesundheitsamtes war wichtig, dass die Teilnehmerinnen den psychomotorischen Ansatz verstanden haben und praktikables Handwerkszeug für den Alltag mitnehmen konnten. "Für eine gelingende Förderung kommt es darauf an, in erster Linie den Blick auf die Stärken des einzelnen Kindes zu richten – auch wenn es uns Erwachsenen manchmal schwer fällt", erklärt Heide Förster.
Im Herbst wird die Weiterbildungsveranstaltung wiederholt. Hier sind noch einige Plätze frei. Information und Anmeldung bei Heide Förster, Tel. 02104– 992299, heide.foerster@kreis-mettmann.de , www.lott-jonn-kme.de .

Herausgeber:
Pressestelle des Kreises Mettmann

Mail: Presse@kreis-mettmann.de

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