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29.08.2017

„Guten Appetit, alle essen mit“ – Workshop für Kitas

LOTT-JONN-Initiative Kinder- und Jugendgesundheit


In Arbeitsgruppen wurden während des Workshops Speisenpläne für Kitas bewertet und optimiert.

KREIS METTMANN. Das Essen in der Kita hat die gemeinsame Familienmahlzeit zu einem großen Teil abgelöst. Immer mehr Kinder werden in der Kita betreut und essen dort zu drei Mahlzeiten täglich. Die Verpflegung in der Kita prägt den Ernährungsstil der Kinder viel stärker, als dies noch vor einigen Jahren der Fall war. Möchte die Einrichtung eine gute Verpflegung anbieten, muss sorgfältig geplant werden.
„Viel Gemüse und wenig Fleisch“ ist die häufigste Antwort von Erzieherinnen auf die Frage, wie ein ausgewogener Mittagsspeisenplan aussehen sollte. Untersuchungen zufolge kommen dennoch zu häufig Fleisch und Wurst, zu selten Rohkost, Salat und Fisch sowie nicht genügend Obst auf den Mittagstisch.
Unter dem Titel „Guten Appetit, alle essen mit“ wurde jetzt in einem gemeinsamen Workshop der Verbraucherzentrale NRW und der LOTT-JONN-Initiative Kinder- und Jugendgesundheit im Kreisgesundheitsamt Mettmann genauer hingeschaut, was Kitas im Kreis Mettmann zur Verbesserung ihrer Verpflegung tun können.
Dass persönliche Vorlieben, Erfahrungen und Haltungen von Leitung, hauswirtschaftlichen Kräften und Pädagogen sowohl die Gestaltung des Speisenplans als auch die Begleitung der Mahlzeiten selbst beeinflussen, wurde schnell deutlich.
Nach einer Einführung durch Diplom-Ökotrophologin Gabriele Graf, Referentin der Verbraucherzentrale NRW, ging es an die praktische Arbeit. Die Teilnehmenden überprüften Speisenpläne mit Hilfe einer Checkliste. Danach sollten mittags täglich Obst und Gemüse, zweimal in der Woche als Rohkost oder Salat auf den Tisch kommen. Empfohlen werden zudem maximal zweimal in der Woche Fleisch, ein Fischgericht und jeden Tag ein Michprodukt. Auch Frittiertes oder Paniertes sollte es maximal nur einmal in der Woche geben.
„Die Checkliste ist wirklich einfach zu handhaben. Sollte das Speisenangebot verbessert werden, klappt das am besten in kleinen Schritten. Wenn selbst gekocht wird, gelingt das besonders gut. Ansonsten sollte der Caterer mit ins Boot geholt werden“, so Anna Schiffer vom LOTT-JONN-Team. „Besonders am Herzen liegt mir, dass Essen gut schmeckt und Spaß macht. Dafür müssen in den Kitas ausreichend Ressourcen zur Verfügung stehen. Das Alltagsthema „Essen und Trinken“ gerät leider wegen der vielen Aufgaben häufig in den Hintergrund. Sich trotzdem auf den Weg zu machen, lohnt sich!“
Abschließend waren sich alle Teilnehmer einig, dass ein Qualitätsstandard in keiner Kita fehlen darf und Maßstab für die Zusammenstellung der Mahlzeiten in der Kita sein sollte.
Kitas, die sich für das LOTT-JONN-Programm „Gut Essen lernen“ zur Verbesserung der Mittagsverpflegung interessieren, können sich im Kreisgesundheitsamt bei Anna Schiffer, Kreisgesundheitsamt Mettmann, Tel. 02104/992264, anna.schiffer@kreis-mettmann.de, melden.

 

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