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Dokumentarfilm über einzigartiges archäologisches Experiment

Fußspuren in die Vergangenheit

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Fährtenleser Thao verfolgt die Spur einer Gazelle (Namibia)
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Abdruck eines linken Fußes aus der Höhle Fontanet (Frankreich)
gefördert durch:

NEANDERTAL. „Fußspuren in die Vergangenheit“ lautet der Titel eines Dokumentarfilms über das wissenschaftliche Projekt „Tracking in Caves“. Der Film erzählt von einem einzigartigen archäologischen Experiment, bei dem europäische Archäologen, darunter Wissenschaftler des Neanderthal Museums in Mettmann, und Fährtenleser aus der Kalahari-Wüste erstmals Hand in Hand arbeiteten.
Im Mittelpunkt stehen Spuren, die während der letzten Eiszeit in einigen Bilderhöhlen im Südwesten Frankreichs hinterlassen wurden: Abdrücke nackter Füße, Fersen oder Zehen. Um die rätselhaften Zeugnisse der frühen Menschheit zu entschlüsseln, suchen Tilman Lenssen-Erz von der Forschungsstelle Afrika der Universität zu Köln und Andreas Pastoors vom Neanderthal Museum Unterstützung bei den Buschleuten, den San, den besten Fährtensuchern im südlichen Afrika.
Denn was liegt näher, als das Wissen eines der letzten Jäger- und Sammlervölker der Erde zu nutzen, den reichen Erfahrungsschatz einer uralten Kultur, in der das Lesen von Spuren bis heute zum Alltag gehört? Experten unterschiedlicher Lebenswelten und Denkweisen begeben sich auf eine spannende kriminalistische Spurensicherung. Welche neuen Erkenntnisse wird diese unkonventionelle Zusammenarbeit aus dem Dunkel der eiszeitlichen Bilderhöhlen ans Licht befördern? Werden die Fährtensucher in den Abdrücken mehr oder anderes entdecken als die Vertreter der westlichen Wissenschaft? Das Abenteuer der gemeinsamen Spurensuche nimmt seinen Lauf, in der Kalahari-Wüste und in den Pyrenäen. Wird die Rechnung der Archäologen aufgehen? Sicher ist nur eins: Wenn jemand Fußabdrücke mit Leben füllen kann, dann sind es professionelle Fährtenleser wie Tsamkxao Cigae, C/wi Kxunta und C/wi Thao. Ihrem aufmerksamen Blick entgeht nichts, in der offenen Savanne nicht selten eine Frage von Leben und Tod.

Der Film beobachtet das Forschungsteam über einen Zeitraum von mehr als fünf Wochen. In Schlüsselsituationen und an Schauplätzen in Frankreich und Namibia dokumentiert er das Abenteuer der gemeinsamen Spurensuche und den in Gang gesetzten Erkenntnisprozess. Zugleich öffnet der 90minütige Dokumentarfilm den Blick auf das gesellschaftliche Umfeld der Protagonisten, ihre Lebenswelt, ihre unterschiedlichen Fähigkeiten. Methoden und Denkweisen.
Der Film ist am 6. September, um 20.15 Uhr, auf ARTE, sowie in der Preview am 27. August, 19.30 Uhr, im Odeon-Kino, Severinstr. 81 in Köln (Karten für 5 Euro können unter Tel. 0221/313110 reserviert werden) zu sehen.

Neanderthal Museum, Talstraße 300, 40822 Mettmann, Tel. 02104/97970; Internet: www.neanderthal.de; e-Mail: museum@neanderthal.de Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags, 10 bis 18 Uhr; Eintritt 11 Euro (inkl. Sonderausstellung und Neanderthaler-Fundort). Ermäßigungen für Gruppen, Familien, Kinder, Studenten, Behinderte.
Partner der www.erlebnismuseen.de

Herausgeber:
Pressestelle des Kreises Mettmann
Telefon: 02104 / 99 1074
Telefax: 02104 / 73 855
Mail: presse@kreis-mettmann.de

 

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