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75 Jahre Neanderthal Museum  
Zum Jubiläum gibt's eine neue Neanderthaler-Rekonstruktion und ein Sonderpostamt  

NEANDERTAL. Das Neanderthal Museum feiert sein 75. Jubiläum. Am Freitag, 4. Mai findet aus diesem Anlass eine offizielle Feier mit geladenen Gästen statt. Auf die Museumsbesucher warten an diesem und dem Folgetag Neues vom Neanderthaler und ein Sonderpostamt der Deutschen Post. Was seit Ende März mit der Jubiläumsausstellung „Wie Menschen Affen sehen“ begann, wird am Freitag bei der offiziellen Feier etwa mit der Vorstellung der neuesten Rekonstruktion des Neandertalers - „Mr. 4%“ genannt - weitergeführt. Hintergrund für die Idee zur neuen Figur ist, dass Forscher 2010 entdeckten, dass alle Menschen außerhalb Afrikas bis zu 4% Neandertaler-DNS in sich tragen. Für die Öffentlichkeit wird „Mr. 4%“ ab Samstag, 5. Mai zu sehen sein. Jubiläums-Sonderstempel der Deutschen Post und anlassbezogene Briefmarken können die Besucher am Freitag zwischen 14 und 18 Uhr im Museum bekommen. Am selben Tag wird auch der Jubiläumsreport "75 Jahre Neanderthal Museum" präsentiert. Er widmet sich der Entstehung und der Entwicklung des Museums. Zeitungsartikel, alte Fotos, Baupläne und Informationen zu Forschungsbeteiligungen und Besucherzahlen sowie Gratulationen von berühmten Museums-Freunden wie Herbert Feuerstein und Alice Schwarzer und einiges mehr machen die Chronik des Neanderthal Museums zu einem informativen und unterhaltenden Stück Museumsgeschichte (für 6,90 € im Museumsshop erhältlich). Auch online ist der Jubiläumsreport ab sofort auf der Internetseite des Museums abrufbar.
Das Neandertal und sein Museum sind Orte, an denen Menschheitsgeschichte erlebbar wird. Wo 1856 die Knochen eines Eiszeit-Menschen gefunden wurden, grasen heute frühzeitliche Tierarten, versuchen Menschen nach Art ihrer Vorfahren ein Feuer zu entzünden oder Werkzeuge herzustellen. Das Tal und sein Museum sind weltbekannt. 1921 wurde das Gebiet zum ersten Naturschutzgebiet Preußens. Unweit des Fundorts des Eiszeit-Menschen eröffnete 1937 ein urzeitgeschichtliches Museum in den heutigen Räumen der Steinzeitwerkstatt. 1962 wurde das Museum umgestaltet. Anbau-Pläne scheiterten 1982 wegen des Naturschutzes. 1991 verpflichteten sich der Förderverein Neanderthal Museum und der Kreis Mettmann dazu, ein neues Museum zu bauen und zu betreiben. 1996 öffneten sich die Museumstüren für die Besucher. Das Neanderthal Museum gewann seitdem mehrere Architektur-. und Museumspreise. Anfang 2012 begrüßte es seinen 2,5 millionsten Besucher.

Neanderthal Museum, Talstraße 300, 40822 Mettmann, Tel. 02104/97970; Internet: www.neanderthal.de; e-Mail: museum@neanderthal.de; Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags, 10 bis 18 Uhr; Eintritt 7 Euro (inkl. Neanderthaler-Fundort), Ermäßigungen für Gruppen, Familien, Kinder, Studenten, Behinderte.
Während der Sonderausstellungen 1 Euro Aufschlag.

 

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