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Wölfe im Neandertal

Neue Sonderausstellung ab 18. November
Wölfe
Wölfe
Copyright: Frank Hecker
gefördert durch:


 

NEANDERTAL. Längst ziehen wilde Wölfe wieder ihre Jungen im Osten Deutschlands auf. Der Wolf ist der Urahn unserer Hunde und war einst, neben dem Menschen, das am weitesten verbreitete Säugetier der Welt. Archäologische Funde belegen die Zähmung des Wolfes seit der Eiszeit. Vom Chihuahua bis zum Border Collie: Am Anfang all unserer treuen tierischen Gefährten stand der Wolf. Kaum ein anderes Tier hat durch den Menschen eine solch wechselhafte Behandlung erfahren, wie der Wolf. Im Laufe der Zeit wurde er verteufelt und gejagt, während sein Nachfahre, der Haushund, weltweit beliebt ist. Langsam dringt der Wolf in Mitteleuropa wieder in Gebiete vor, aus denen er vor vielen Jahren verschwand. Es sind Versuche der Jungwölfe, in unbesetzten Gebieten jenseits der elterlichen Territorien Fuß zu fassen. In der Lausitz, nach wie vor Kernzone des Wolfsvorkommens in Deutschland, lebten 2009 bereits sechs Wolfsrudel.
Doch zufällige Sichtungen und Begegnungen mit Wölfen sind sehr selten, denn sie meiden den Menschen. Aber sie hinterlassen Spuren, die ihre Anwesenheit verraten. Die Sonderausstellung „Wölfe im Neandertal“, die vom 18. November bis 17. März im  Neanderthal Museum in Mettmann, zu sehen ist, folgt diesen Spuren.
Die Ausstellung setzt sich aus der Wanderausstellung „Wölfe“ des Senckenbergmuseums für Naturkunde Görlitz, die über die Rudel in der Lausitz informiert, und einem vom Neanderthal Museums konzipierten kulturgeschichtlichen Teil, in dem es um eiszeitliche Wölfe und die ältesten Hunde geht, zusammen.
Am Beispiel der Lausitzer Rudel werden Erkenntnisse zur Biologie und Ökologie frei lebender Wölfe vermittelt. Filmaufnahmen der Lausitzer Rudel, zahlreiche Modelle und Präparate, sowie akustische Installationen machen die Ausstellung zu einem Erlebnis für alle Sinne. Dazu gehört auch ein Spielbereich, in dem Kinder den Nachtwald und seine Stimmen kennen lernen und Geschichten über den Wolf hören.
Der kulturgeschichtliche Teil der Ausstellung beleuchtet das Verhältnis Mensch-Wolf von den gemeinsamen Anfängen im eiszeitlichen Europa bis heute.
Zur Ausstellung gibt es ein Rahmenprogramm mit Vorträgen, Themenführungen und vielem mehr. Auch für Besucher mit gut erzogenen Hunden steht einiges auf dem Programm (Details siehe www.neanderthal.de).

Neanderthal Museum, Talstraße 300, 40822 Mettmann, Tel. 02104/97970; Internet: www.neanderthal.de; e-Mail: museum@neanderthal.de Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags, 10 bis 18 Uhr; Eintritt 11 Euro (inkl. Sonderausstellung und Neanderthaler-Fundort). Ermäßigungen für Gruppen, Familien, Kinder, Studenten, Behinderte.
Partner der www.erlebnismuseen.de

Herausgeber:
Pressestelle des Kreises Mettmann
Telefon: 02104 / 99 1074
Telefax: 02104 / 73 855
Mail: presse@kreis-mettmann.de

 

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