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Trichinenuntersuchung & Wildbret

Wildschweine
Wildschweine

Wildbret

Nach aktuellem EU-Recht sind Jäger als „Lebensmittelunternehmer“ für das von ihnen erzeugte Produkt „Wild“ haftbar und müssen entsprechende Vorschriften beachten, wenn sie Wildbret für den menschlichen Verzehr in den Verkehr bringen wollen.
 
Wir haben für Sie das Merkblatt „Tipps für Jäger zum Umgang mit Wildfleisch, Pflichten und Rechte des Jägers“ mit allen relevanten Informationen erstellt, das Sie am Ende der Seite zum Herunterladen finden.

Trichinen

Die Trichinellose („Trichinenerkrankung“) ist eine in Deutschland seltene, hingegen in einer Reihe von süd- und osteuropäischen Ländern noch häufig anzutreffende Krankheit. Sie ist auf den Menschen übertragbar und kann lebensgefährliche Erkrankungen verursachen. Als Trichinellose wird die Infektion mit der Wurmlarve Trichinella spiralis bezeichnet. Die Übertragung erfolgt durch den Verzehr von rohem oder nicht vollständig durcherhitztem Fleisch, das Trichinellen enthält. Beim Tiefgefrieren oder Einfrieren von Fleisch über mehrere Tage werden die Larven abgetötet.
 
Die Neuerungen im Lebensmittelhygienerecht ermöglichen, dass die Trichinenprobenentnahme durch die Jäger und  Jagdausübungsberechtigten ohne Beschränkung auf einen bestimmten Jagdbezirk durchgeführt wird. Die Probeentnahme kann für Wildschweine und Dachse, die im eigenen Haushalt verwendet oder in geringen Mengen an Endverbraucher oder den örtlichen Einzelhandel abgegeben werden, erfolgen.
Voraussetzung ist der erfolgte Besuch der Schulung zur „kundigen“ Person. Mit dem Nachweis der Schulung kann der Jäger die Erlaubnis zur Trichinenprobenentnahme schriftlich beantragen.
 
Den Antrag können Sie bei der für Ihren Hauptwohnsitz zuständigen Behörde stellen.
Folgende Unterlagen fügen Sie bitte dem Antrag bei: 
 

  • Nachweis des Besitzes eines gültigen Jahresjagdscheines (Zuverlässigkeit)
  • Nachweis der Teilnahme an einer entsprechenden Schulung

 
Die Trichinenproben können Sie zur Untersuchung entweder an Ihrem Wohnort oder am Erlegeort abgeben. Die für den Erlegeort zuständige Behörde muss sich bei Anmeldung zur Trichinenuntersuchung des Übertragungsbescheid vorlegen lassen. Er kann bei wiederholter Untersuchung auch als Kopie hinterlegt werden.
 
Nach dem Ansprechen und Erlegen des Wildes sowie nach erfolgter Untersuchung des Wildkörpers ist ein „Wildursprungsschein“ auszufüllen, auf dem Datum, Zeitpunkt und Ort des Erlegens sowie die Nummer der Wildursprungsmarke erfasst werden.
Der Wildursprungsschein ist zusammen mit der Probe im Untersuchungslabor abzugeben.

Gebühren

Die Gebühr für die Übertragung der Trichinenprobenentnahme beträgt 25 Euro.
 
Die Untersuchungsgebühr für selbst entnommene und zur Untersuchungsstelle verbrachte Proben beträgt 13,70 Euro pro Wildschwein.
 
Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an den nebenstehenden Ansprechpartner. Wir helfen Ihnen gern!

 

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