Hilfsnavigation

Zum Aktivieren des Google-Übersetzers bitte klicken. Wir möchten darauf hinweisen, dass nach der Aktivierung Daten an Google übermittelt werden.
Mehr Informationen zum Datenschutz

19.03.2021 - Blauzungenkrankheit - Kreisgebiet ist Sperrgebiet

Mit der Tierseuchenverfügung (Allgemeinverfügung) vom 24.01.2019 wurde das gesamte Kreisgebiet des Kreises Mettmann als Sperrgebiet festgelegt.

Rind
Rind
Urheber: skeeze - pixabay

Im Rahmen von Monitoringuntersuchungen in Baden-Württemberg wurde am 12.12.2018 die Blauzungenkrankheit (Serotyp 8) bei Rindern amtlich festgestellt. In das einzurichtende Sperrgebiet mit einem Radius von 150 km waren die Bundesländer Baden-Württemberg, das Saarland sowie Teile von Rheinland-Pfalz und Hessen einbezogen.

Die amtliche Feststellung der Blauzungenkrankheit (Serotyps 8) in einem weiteren Betrieb in Rheinland-Pfalz am 18.01.2019 führte zu einer erneuten Erweiterung des Sperrgebietes. Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV NRW) hat in Absprache mit dem Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (MULNV NRW) mit schriftlicher Verfügung vom 22.01.2019 neben anderen Kreisen und Städten den gesamten Kreis Mettmann in das Sperrgebiet mit einbezogen.

Mit Tierseuchenverfügung (Allgemeinverfügung) vom 24.01.2019 wurde das gesamte Kreisgebiet des Kreises Mettmann als Sperrgebiet festgelegt. Das Amtsblatt mit der Allgemeinverfügung kann unter Publikationen eingesehen werden. 

Am 03.02.2021 wurde im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz ein weiterer Blauzungenkrankheitsausbruch (Serotyp 8) bestätigt. Der 150 km Radius um den betroffenen Betrieb in Rheinland-Pfalz reicht in nordwestlicher Richtung über das bisher bestehende Sperrgebiet in NRW hinaus, weswegen die Kreise Heinsberg, Kleve und Viersen, sowie die Kreisfreien Städte Krefeld und Mönchengladbach nun zusätzlich zum Sperrgebiet zählen.

Zu beachten ist, dass Halter empfänglicher Tiere (Rinder, Schafe, Ziegen) im hiesigen Kreisgebiet ihren Tierbestand, falls noch nicht geschehen, unverzüglich dem Amt für Verbraucherschutz - Abteilung Veterinärwesen und tierärztliche Lebensmittelüberwachung - zu melden haben.
Auch Krankheitsanzeichen, die einen Ausbruch der Blauzungenkrankheit befürchten lassen, sind sofort dem hiesigen Amt für Verbraucherschutz anzuzeigen.
Die Adresse finden Sie rechts.

Aus dem Sperrgebiet dürfen empfängliche Tiere nicht in restriktionsfreie Gebiete verbracht werden. Dies gilt auch für das Verbringen von Samen, Eizellen oder Embryonen empfänglicher Tiere. Ausnahmen hiervon sind gemäß der gesetzlichen Bestimmungen möglich. Die Optionen, die ab dem 01.04.2020 für das Verbringen empfänglicher Tiere aus dem Sperrgebiet in freie Gebiete innerhalb Deutschlands gelten, sind der „Zusammenfassung der Optionen ab dem 01.04.2020 beim Verbringen empfänglicher Tiere aus der Restriktionszone in freie Gebiete innerhalb Deutschlands“ zu entnehmen (siehe unten).

Damit Tiere als geimpft gelten, muss die Impfung im Herkunftssicherungs- und Informationssystem für Tiere (HI-Tier) dokumentiert werden.

Für Kälber im Alter von unter 90 Tagen, die aus Sperrgebieten in die Niederlande verbracht werden sollen, gelten die Vorgaben des mit den Niederlanden geschlossenen Memorandums.

Unter 90 Tage alte Kälber aus Sperrgebieten, die über eine Sammelstelle, die in einem BTV-freien Gebiet in Deutschland liegt, in die Niederlande verbracht werden sollen, müssen sowohl die Bedingungen für das innerstaatliche Verbringen von Kälbern als auch zusätzlich die im Memorandum definierten Bedingungen erfüllen.

Menschen und Nicht-Wiederkäuer sind nicht von der Blauzungenkrankheit betroffen! Der Verzehr von Fleisch- und Milchprodukten ist unbedenklich.

Genaue Angaben zur Verbeitung bietet das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI). Den Link hierzu finden Sie unten.

 
Link intern
 

Kontakt

Icon für Telefon
02104 99-0
 
Icon für Brief
 
Icon für Adresse
 
Icon für Erreichbarkeit
 

Suche

 

Ansprechpartner/in

Veterinärwesen

Icon E-Mail
 
Icon Telefon
02104 99-1952 und 02104 99-1958
 
 
© 2021 Copyright Kreis Mettmann