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21.11.2019 - Staupe beim Fuchs

Nach dem Fund eines toten Fuchses mit positivem Staupebefund in Heiligenhaus zu Jahresbeginn 2019 wurden im Rahmen des Tollwutmonitorings auch in den Städten Erkrath, Mettmann, Ratingen und Haan insgesamt neun Füchse mit positivem Staupebefund aufgefunden.
Fuchs
Fuchs
Urheber: Gabor Fejes - Pixabay

Das Amt für Verbraucherschutz – Abteilung Veterinärwesen mahnt alle Hundebesitzer zur Vorsicht. Die hochansteckende Krankheit verläuft bei vielen Tieren, insbesondere bei Hunden, häufig tödlich. Sie tritt auch bei anderen Fleischfressern, wie Füchsen, Waschbären, Mardern oder Wölfen, auf.

Die Übertragung erfolgt durch Speichel, Kot, Urin, Nasen- und Augensekret infizierter Tiere. Die Erkrankung ist für den Menschen ungefährlich und nicht meldepflichtig. Umso wichtiger ist es, vorzusorgen und den eigenen Hund durch Impfung gegen diese Krankheit zu schützen. Wenn sich ein ungeschützter Hund infiziert hat, gibt es keine wirksamen Behandlungsmethoden.

Die Symptome der Krankheit können sehr unterschiedlich sein, von Husten und Atemnot über Erbrechen und Durchfall bis hin zu Lähmungserscheinungen. Die Staupeimpfung ist eine Standardimpfung bei Hunden. Wer sein Tier regelmäßig impfen lässt, schützt es und wirkt auch damit der Verbreitung des Virus entgegen.

Sollten Sie einen toten oder kranken Fuchs finden, fassen Sie das Tier auf keinen Fall an!

 

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