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05.09.2018

Staatssekretärin Serap Güler besucht Kreisintegrationszentrum

Unverzichtbare Einrichtung für die Vernetzung der Integrationsarbeit vor Ort
Kreisdirektor Martin M. Richter, Staatssekretärin Serap Güler, KI-Leiter Armin Römer, Landrat Thomas Hendele
Kreisdirektor Martin M. Richter, Staatssekretärin Serap Güler, KI-Leiter Armin Römer, Landrat Thomas Hendele

Integrationsstaatssekretärin Serap Güler hat heute ihre Tour durch Nordrhein-Westfalen fortgesetzt und das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Mettmann besucht. „Mir ist wichtig, die Integrationsarbeit in den Kreisen und kreisfreien Städten vor Ort persönlich kennenzulernen", erklärte die Staatssekretärin.

Nordrhein-Westfalen ist das einzige Bundesland, in dem es Kommunale Integrationszentren gibt. Die Einrichtungen bieten Angebote für Kinder und Jugendliche mit Einwanderungsgeschichte, die die Bildungschancen verbessern sollen. Daneben koordinieren sie die Aktivitäten und Angebote der Kommunen und freien Träger in Bezug auf Integration und das Zusammenleben in Vielfalt. Seit 2015 unterstützen die Kommunalen Integrationszentren im Rahmen des Landesprogramms KOMM-AN NRW Bürgerinnen und Bürger, die sich vor Ort um Geflüchtete kümmern.

Staatssekretärin Güler lobte bei ihrem Besuch in Mettmann die Arbeit der Einrichtungen: „Für die bessere Vernetzung der Integrationsarbeit vor Ort sind die Kommunalen Integrationszentren mittlerweile unverzichtbar. Die Landesregierung wird der kommunalen Integrationsarbeit neue Struktur verleihen und hat vereinbart, die Voraussetzung für eine auskömmliche Finanzierung der Einrichtungen aus Landesmitteln bis zum Ende der Legislaturperiode 2022 zu sichern. Bei aller berechtigten Aufmerksamkeit für die Neuzugewanderten, sollten wir nicht diejenigen aus dem Blick verlieren, die bereits dauerhaft hier leben.“

Das Kreisintegrationszentrum Mettmann verfolgt das Ziel, die Teilhabe zugewanderter und geflüchteter Familien an der vorschulischen Bildung zu stärken. Außerdem unterstützt es Geflüchtete bei der Integration in den Arbeitsmarkt und legt dabei einen Fokus auf junge geflüchtete Menschen bei ihrem Übergang von der Schule ins Berufsleben.

Kreisdirektor Martin M. Richter betonte, dass der Kreis Mettmann die Integration bereits seit langem als eine Schwerpunktaufgabe betrachte: „Bereits 2006 hat der Kreis Mettmann dafür ein eigenes Sachgebiet eingerichtet. Seitdem vernetzt und bündelt der Kreis sämtliche integrationspolitischen Ansätze des Kreises, der kreisangehörigen Städte und zahlreicher weiterer Kooperationspartner.“
„Dank der Fördermittel des Landes, aber auch der vom Kreis selbst eingebrachten Mittel haben wir mit dem Kreisintegrationszentrum ein Instrument, dass die nachhaltige strategische Steuerung der Integrationsbemühungen des Kreises und vieler weiterer Akteure ermöglicht“, bestätigte Landrat Thomas Hendele gegenüber der Staatssekretärin.

 

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